Schweizer Milchwirtschaft
Bauernverband fordert höheren Milch-Richtpreis
Die operativen Leiter der Kantonal- und Fachorganisationen des Schweizerischen Bauernverbandes (SBV) haben sich Dienstag, 26. Januar eingehend mit der Situation auf dem Milchmarkt befasst.
Sie erwarten von der Branchenorganisation Milch (BOM) am Donnerstag, 4. Februar eine Erhöhung des Richtpreises. Gleichzeitig soll eine Anpassung des Mengen-Indexes erfolgen, sodass sich Angebot und Nachfrage im Gleichgewicht befinden. Weiters verlangen die Mitgliedsverbände des SBV volle Transparenz am eidgenössischen Milchmarkt sowie die rasche Umsetzung des von der BOM beschlossenen Marktsystems.
„Die Stimmung bei den Milchproduzenten ist sehr angespannt. Um das Vertrauen in die BOM zu erhalten, ist am Donnerstag ein klares Zeichen nötig“, stellt der SBV fest. Die Bauernvertreter sehen durchaus Spielraum für eine Preiserhöhung und verweisen unter anderem auf den vom Bundesamt für Landwirtschaft berechneten Milchpreis-Index, der auf nunmehr 44 ct/kg angestiegen ist. Was die Mengenregelung betrifft, so sollten etwaige Kürzungen überwiegend bei den einzelbetrieblichen Mehrmengen (Überlieferungen) erfolgen, fordern die Delegierten.
„Die Stimmung bei den Milchproduzenten ist sehr angespannt. Um das Vertrauen in die BOM zu erhalten, ist am Donnerstag ein klares Zeichen nötig“, stellt der SBV fest. Die Bauernvertreter sehen durchaus Spielraum für eine Preiserhöhung und verweisen unter anderem auf den vom Bundesamt für Landwirtschaft berechneten Milchpreis-Index, der auf nunmehr 44 ct/kg angestiegen ist. Was die Mengenregelung betrifft, so sollten etwaige Kürzungen überwiegend bei den einzelbetrieblichen Mehrmengen (Überlieferungen) erfolgen, fordern die Delegierten.
Quelle: aiz / Foto: aperture_Fotolia

