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04.02.2010

Zuchviehauktion in Ilshofen

Trotz klirrender Kälte zügiger Verlauf

Am Mittwoch, 27. Januar, fand die Zuchtrinderversteigerung der Rinderunion Baden-Württemberg (RBW) in Ilshofen statt. Zum Verkauf wurden 370 Kälber sowie 81 Stück Großvieh angeboten und zügig verkauft. Vor allem die Nachfrage nach Fleckvieh-Kuhkälbern war wesentlich besser als bei den vorangegangenen Auktionen, sodass sich hier der Preis deutlich erholen konnte.

Die 9-köpfige Spitzengruppe wurde von einer beeindruckenden Vandol-Tochter vom Betrieb Haussler/Pfedelbach angeführt. Foto: Kraft
Die fünf Jungbullen wurden flott für durchschnittlich 1600 € verkauft. Der an der Spitze gehende Ilion-Sohn von Familie Mayer/Ellwangen-Lindenhof erzielte den Tageshöchstpreis von 1800 €.

Die 58 Jungkühe zeigten sich von sehr guter Qualität und erbrachten das stolze Durchschnittsgemelk von 27,2 kg Milch. Die neunköpfige Spitzengruppe wurde von einer beeindruckenden Vandol-Tochter vom Betrieb Haussler/Pfedelbach-Mittelsteinbach angeführt. Neben enormer körperlichen Entwicklung glänzte sie mit einem sehr langen und fest ansitzenden Euter und einem Tagesgemelk von 32,1 kg Milch, was sich im Verkaufspreis von 1540 € niederschlug.

Preislich wurde sie mit 1580 € von einer körperhaften Vodach-Tochter vom Betrieb Pfitzer/Bühlertann-Fronrot mit 30 kg Tagesgemelk und einer mit Trächtigkeitsgarantie angebotenen Webal-Tochter mit 30,2 kg Tagesgemelk von Familie Layher/Kirchberg-Eichenau übertroffen, die bei ihrer ersten Marktbeschickung gleich den Tageshöchstpreis von 1620 € erzielte.

Viel Aufmerksamkeit zogen auch zwei Töchter des Prüfbullen Watmorr auf sich, die neben hohen Gemelken vor allem durch hervorragende Euter und Fundamente zu überzeugen wussten und 1500 € und 1540 € erlösten.

Im Mittel erbrachten die 58 verkauften Jungkühe einen für Käufer und Verkäufer zufrieden stellenden Preis von 1274 €.

Von den 6 angebotenen Mehrkalbskühen konnten 4 für durchschnittlich 1310 € verkauft werden.

Die 51 angebotenen Kuhkälber brachten im Mittel 81 kg auf die Waage und erfreuten sich einer wesentlich besseren Nachfrage als noch vor einigen Wochen. So kletterte der Durchschnittspreis auf netto 276 €/Tier.

Auch die 316 verkauften Bullenkälber wurden zügig versteigert, sodass die durchschnittlich 79 kg schweren Tiere auf 371 €/Kopf kamen.

Die nächsten Auktionen der RBW in Ilshofen finden am Mittwoch, den 10. Februar (Kälber) sowie am Donnerstag, den 18. Februar (Großvieh) statt.

Quelle: Thomas Schmidt, RBW

 

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