Milchwirtschaft
Deutschland: Milchquote um 2 % unterschritten
Für deutsche Milcherzeuger werden erneut keine Abgaben wegen Quotenüberlieferung fällig.
Wie der Parlamentarische Staatssekretär vom Bundes-Landwirtschaftsministerium, Dr. Gerd Müller, am Freitag,16.7.2010 unter Berufung auf das Ergebnis der Abrechnung der Bundeszollverwaltung mitteilte, wurde die deutsche Milchlieferquote in Höhe von 29,04 Mio. t im abgelaufenen Quotenjahr 2009/10 um 0,62 Mio. t oder 2,1 % unterschritten. Damit entfallen sowohl die Saldierung von Unter- und Überlieferungen als auch die Überschussabgaben von Milcherzeugern, die ihre Betriebsquote überliefert haben.
Laut Müller ist die rund 2%ige Unterlieferung die höchste, die bislang in Deutschland zu verzeichnen war. Im Milchwirtschaftsjahr 2008/09 lag die Unterlieferung noch bei knapp 1%. Der Staatssekretär führt die deutliche Unterschreitung der Milchlieferquote in erster Linie darauf zurück, dass den deutschen Milcherzeugern im Quotenjahr 2009/10 im Vergleich zur Vorjahresproduktion einzusätzliches Lieferpotenzial von rund 3,5% zur Verfügung stand, das ohne Abgabe habe ausgeschöpft werden können. Davon entfallen dem Staatssekretär zufolge 1% auf die EU-Quotenerhöhung, etwa 1,5% auf die im Gesundheitscheck beschlossene Änderung der Fettkorrektur-Regelung und schließlich rund 1% auf die Unterschreitung der nationalen Quote aus dem Vorjahr.
Tatsächlich seien die Milchlieferungen im Quotenjahr 2009/10 aber nur um rund 1,5 % angestiegen. Neben der Milchmarktkrise im vergangenen Jahr dürfte nach Einschätzung Müllers auch der ungewöhnlich kalte und lang andauernde Winter dazu beigetragen haben, dass der abgabefreie Lieferspielraum von den Milcherzeugern nicht stärker ausgenutzt worden sei.
Nach vorläufigen Informationen der EU-Kommission sei es im Quotenjahr 2009/10 nicht nur in Deutschland, sondern europaweit zu einer Rekordunterschreitung der EU-Milchquote gekommen.
Quelle: Agrar Europe
Laut Müller ist die rund 2%ige Unterlieferung die höchste, die bislang in Deutschland zu verzeichnen war. Im Milchwirtschaftsjahr 2008/09 lag die Unterlieferung noch bei knapp 1%. Der Staatssekretär führt die deutliche Unterschreitung der Milchlieferquote in erster Linie darauf zurück, dass den deutschen Milcherzeugern im Quotenjahr 2009/10 im Vergleich zur Vorjahresproduktion einzusätzliches Lieferpotenzial von rund 3,5% zur Verfügung stand, das ohne Abgabe habe ausgeschöpft werden können. Davon entfallen dem Staatssekretär zufolge 1% auf die EU-Quotenerhöhung, etwa 1,5% auf die im Gesundheitscheck beschlossene Änderung der Fettkorrektur-Regelung und schließlich rund 1% auf die Unterschreitung der nationalen Quote aus dem Vorjahr.
Tatsächlich seien die Milchlieferungen im Quotenjahr 2009/10 aber nur um rund 1,5 % angestiegen. Neben der Milchmarktkrise im vergangenen Jahr dürfte nach Einschätzung Müllers auch der ungewöhnlich kalte und lang andauernde Winter dazu beigetragen haben, dass der abgabefreie Lieferspielraum von den Milcherzeugern nicht stärker ausgenutzt worden sei.
Nach vorläufigen Informationen der EU-Kommission sei es im Quotenjahr 2009/10 nicht nur in Deutschland, sondern europaweit zu einer Rekordunterschreitung der EU-Milchquote gekommen.
Quelle: Agrar Europe


