Tierfutter
Tierfutter-Kartell: über 175 Mio. € Strafe
Ein von der EU aufgedecktes Tierfutter-Kartell muss über 175 Mio. € Strafe zahlen.
Die Hersteller hätten sich auf einem Großteil des europäischen Marktes fast 35 Jahre lang Marktanteile und Kunden zugewiesen und teilweise auch Preise abgesprochen, erklärte die EU-Kommission am Dienstag, 21. Juli 2010.
Das Kartell bestand demnach ›seit mindestens März 1969‹ bis zum Februar 2004. Nicht alle der jetzt verurteilten Unternehmen seien aber die ganze Zeit über beteiligt gewesen.
Die Hersteller waren nach Ansicht der Kommission führend bei der Produktion von Futterphosphaten, einem Hauptbestandteil von Tierfutter beispielsweise für Haustiere, Geflügel, Schweine und Rinder. Sie stammten unter anderem aus Frankreich und den USA und müssen nun zwischen 14,4 Mio. und knapp 84 Mio. € zahlen.
Einem Teil der Unternehmen wurde die Busse wegen einer Kronzeugenregelung erlassen, andere profitierten mit Ermäßigungen davon, dass sie ihre Beteiligung an den Rechtsbrüchen später eingestanden.
Quelle: Schweizer Bauer / Foto: Berchtold
Das Kartell bestand demnach ›seit mindestens März 1969‹ bis zum Februar 2004. Nicht alle der jetzt verurteilten Unternehmen seien aber die ganze Zeit über beteiligt gewesen.
Die Hersteller waren nach Ansicht der Kommission führend bei der Produktion von Futterphosphaten, einem Hauptbestandteil von Tierfutter beispielsweise für Haustiere, Geflügel, Schweine und Rinder. Sie stammten unter anderem aus Frankreich und den USA und müssen nun zwischen 14,4 Mio. und knapp 84 Mio. € zahlen.
Einem Teil der Unternehmen wurde die Busse wegen einer Kronzeugenregelung erlassen, andere profitierten mit Ermäßigungen davon, dass sie ihre Beteiligung an den Rechtsbrüchen später eingestanden.
Quelle: Schweizer Bauer / Foto: Berchtold


